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Team SEGEL

Projekte

Laufende Projekte

  • Ein Bildungsangebot für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

    Selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen ist eine wichtige Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen stellen sie jedoch oft eine Herausforderung dar. Das partizipative Innosuisse-Projekt der OST – Ostschweizer Fachhochschule, der Hochschule Luzern und Pro Infirmis entwickelt deshalb ein Bildungsangebot, das die Entscheidungsfähigkeit stärkt. Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen arbeiten als Co-Forschende von Anfang an aktiv an der Entwicklung und Erprobung mit. So entsteht ein praxisnahes Angebot, das Selbstbestimmung fördert und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unterstützt.

  • «Tabu brechen und Versorgungslücken angehen: Palliative Care für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen»

    Gemeinsam mit dem Departement Gesundheit der OST setzt sich das SEGEL-Team dafür ein, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen einen gleichberechtigten Zugang zu Palliative und End-of-Life Care zu ermöglichen. Das Projekt reagiert auf eine bestehende Versorgungslücke und stellt die Bedürfnisse sowie die Perspektiven von Betroffenen und ihren Angehörigen ins Zentrum. Dazu wurden praxisnahe Methoden entwickelt, die Gespräche über Krankheit, Lebensende und Tod erleichtern und die Kommunikation zwischen Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen fördern. Ziel ist es, Tabus abzubauen, die Versorgung zu verbessern und die Selbstbestimmung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen am Lebensende zu stärken. Unsere entwickelten Gesprächskarten zum Thema Beerdigung und Krankheit finden Sie hier.

Vergangene Projekte

  • Instrument zur (Selbst)Überprüfung der BRK-Konformität von Institutionen zum Thema Sexualität, Partnerschaft und Kinderwunsch von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung

     «Kein Sex ist auch keine Lösung!» Das Recht auf Sexualität als Herausforderung für Institutionen

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    Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen erleben im Bereich Sexualität, Partnerschaft und Kinderwunsch häufig Einschränkungen ihrer Selbstbestimmung – insbesondere in institutionellen Wohnformen. Das Projekt entwickelt ein Instrument, mit dem Institutionen überprüfen können, wie gut sie die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention in diesen Bereichen umsetzen. Ziel ist es, die Rechte auf Selbstbestimmung, Privatsphäre und Familie zu stärken sowie Institutionen für eine menschenrechtsbasierte Praxis zu sensibilisieren und sie bei der Umsetzung konkreter Verbesserungen zu unterstützen.

  • Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich die Schweiz zu mehr Inklusion und Gleichstellung verpflichtet. Im Auftrag der Arbeitsgruppe für Behindertenfragen wurde untersucht, wie die Stadt St. Gallen die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention bereits umsetzt und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. Die Analyse beleuchtet alle relevanten Verwaltungsbereiche sowie das gesellschaftliche, politische, kulturelle und wirtschaftliche Leben. Darauf aufbauend wurden Empfehlungen und konkrete Massnahmen entwickelt, die in einem Aktionsplan für die schrittweise Umsetzung gebündelt sind.

  • Schwierige Entscheide - GEmeinsame Lösungen (SEGEL)

    Im partizipativen Projekt (gefördert von der Gebert Rüf-Stiftung) entwickelten Menschen mit und ohne kognitive Beeinträchtigungen gemeinsam Lösungen für schwierige Entscheidungen zwischen Selbstbestimmung und Schutz. Entstanden ist ein praxisnaher Gesprächsleitfaden, der Betroffene, Fachpersonen und Angehörige dabei unterstützt, unterschiedliche Sichtweisen abzuwägen und Entscheidungen auf Augenhöhe zu treffen. 

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